Etwa 60 Radlern folgten der Einladung der Regionalgruppen des ADFC, des VCD und des Bündnisses PRO RAD STRALSUND zur Fahrraddemo. Es sollte an sechs Haltepunkten beispielhaft auf einige Konfliktstellen im Strassenverkehr hingewiesen werden und Lösungsansätze angeboten werden.

Die Organisatoren waren erfreut, dass von der Stadtverwaltung der Klimaschutzmanager, Herr Stephan Latzko, sowie der Abteilungsleiter für Straßen und Verkehrslenkung, Herr Stephan Bogusch, aktiv zum guten Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Herr Stephan Bogusch in Begleitung der Radler/Innen des Knieper SV
Foto: R. Klette

Von der Bürgerschaft nahmen mehrere Mitglieder aus den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen sowie DIE LINKEN teil.

Es trugen sich groß und klein in die Teilnehmerlisten ein und nach einer Begrüßung durch Herrn Thomas Grabe vom ADFC und von Herrn Stephan Latzkow ging es zum ersten Konfliktpunkt an der Seestrasse.

Herr Uwe Genz erläuterte die Konfliktpunkte aus Sicht der Organisatoren. Hier an der Seestraße sind es gleich zwei: Die Radfahrer dürfen in der Einbahnstraße in entgegengestzter Richtung fahren. Seit Jahre werden Fahrradpiktogramme gefordert, die die Kraftfahrer darauf hinweisen, bisher vergebens.

Zum zweiten: Mit Millionen Landesfördermitteln für den Radwegebau wurde der Weg an der Sundpromenade errichtet und als Teil des Ostseeküstenradweges der Öffentlichkeit übergeben. Nun ist es ein Gehweg mit dem Zusatzzeichen „Radfahrer frei“, was nur das Befahren in Schrittgeschwindigkeit nach dem Verkehrsrecht ermöglicht. Man könnte auch formulieren: Hier wird behördlich regelwidriges Verhalten provoziert …

Auf der vorgegebenen Route wurde die Stralsunder Innenstadt umrundet und an den weiteren Stopps erläuterte wiederum Herr U. Genz die konkrete Problemlage.

Fotos: Dr. Maria Clauss (4), R. Klette (1)

Auf der Abschlußkundgebung wandten sich Herr S. Bogusch sowie vom VCD, Herr Dr. Kramer, und vom ADFC der Landesgeschäftsführer, Herr Horst Krumpen, an die Teilnehmer

Fotos: Dr. Maria Clauss (1), R. Klette (4)